Plüschtier gegen
Angst und Einsamkeit
Dieses Faultier habe ich nicht vollständig selbst genäht, sondern als fertiges Plüschtier gekauft und anschliessend verändert.
Dafür öffnete ich es vorsichtig und setzte im Körper und in den langen Armen separate, mit Granulat gefüllte Beutel ein. Dadurch erhielt das Plüschtier ein spürbares Gewicht. Wenn es auf dem Körper liegt und seine langen Arme seitlich herunterfallen, kann sich das beinahe wie eine kleine Umarmung anfühlen.
Das Gewicht und der sanfte Druck können als beruhigend und haltgebend empfunden werden – beispielsweise in Momenten von Unruhe, Angst oder Einsamkeit.
So wurde aus einem gewöhnlichen Plüschtier ein ganz persönlicher Begleiter mit einer zusätzlichen Funktion.


Auch vorhandene Plüschtiere dürfen gerne zu mir ins Atelier gebracht werden. Ich flicke beschädigte Plüschtiere, ergänze auf Wunsch eine Granulatfüllung für mehr Gewicht oder setze eine Musikdose ein. Diese kann ich auch so einarbeiten, dass sie zum Waschen des Plüschtiers herausgenommen werden kann, ohne es jedes Mal wieder auftrennen zu müssen. Gemeinsam schauen wir, welche Veränderung beim jeweiligen Plüschtier möglich und sinnvoll ist.



